Die Künstler

Tamara Berger (1977)

Mit meinen Fotografien kann ich zeigen was mich berührt. Oft sind es die unscheinbaren, kleinen Dinge die mir ins Auge stechen. Es sind jene Objekte, die wir Menschen mehr und mehr verlernt haben überhaupt noch wahrzunehmen. Wir übersehen so vieles aufgrund unserer hektischen Lebensweise und dem Überfluss an Luxus. Ich möchte den Betrachter mit meinen Bilder berühren und zum Nachdenken bewegen.

Die gelernte Betriebsökonomin ist heute als IT-Projektleiterin und Prüfungsexpertin auf höheren Fachschulen tätig. In Ihrer Freizeit spielt sie Badminton und begleitet taubblinde Menschen als freiwillige Mitarbeiterin des Schweizerischen Zentralverbandes für das Blindenwesen. Zudem schätzt sie die gemeinsamen Stunden mit der Familie und Freunden. Ihre Leidenschaft für Fotografie und kreative Gestaltung entdeckte sie 2010 nach einem Semesterkurs an der Schule für Gestaltung in Bern. Zur Zeit macht sie eine Weiterbildung im Bereich der digitalen Fotografie.

Alfred Erismann (1948 - 2012)

Mir bereitet Schreiben die wunderbare Chance mental neue Welten zu erschaffen. Und Bilder sind für mich seit jeher exzellente Inspirationsquellen. Die Fotografien von Tamara haben mich auf den ersten Blick spontan in ihren Bann gezogen, sind für mich eine Art Meditationsbasis geworden. Sie liefern Ideen zu den danebenstehenden Geschichten und Haikus. Lassen auch Sie sich spontan inspirieren!

Er war ein äusserst vielseitig interessierter Mensch – Familienvater von drei Kindern, Reiter und Fechter, Autodidakt im Bereich Geschichte und Philosophie, Ingenieur, Coach, Referent und Erzähler. Sein beruflicher Werdegang begann mit der Gründung einer eigenen Ingenieurfirma, die er 21 Jahre lang leitete. Nach deren Verkauf wurde er als Coach und Unternehmensberater für KMUs und als Referent an Fachhochschulen tätig, und von 2003 bis zu seinem Tod im Februar 2012 führte er zudem regelmässig öffentliche Rundgänge in Bern durch ("Bern im Licht seiner Spuk- und Gespenstergeschichten"). Zum Thema Gespenster verfasste er auch eine Geschichtenserie in der Tageszeitung "Der Bund", schrieb mehrere Bücher und gab drei CDs in Mundart heraus.